Zen Dojo Wien Mushoju

25 Jahre Zen Dojo Wien

HONKYOKU

Shakuhachi-Konzert mit Riley Lee

Freitag, 7. Juni 2019

 

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Riley Lee begann 1971 mit dem Shakuhachi-Spiel. Er ist Erbe zweier der ältesten und angesehensten Linien der traditionellen Shakuhachi, die bis zu den Zen-Buddhistischen komuso der Edo-Periode in Japan zurückgehen. 1980 wurde er der erste Nicht-Japaner, der den Rang eines dai shihan erhielt (wörtlich großer Lehrer, meistens übersetzt mit Großmeister). Als Gründungsmitglied der später unter dem Namen Kodo bekannt gewordenen Gruppe war er 1974 auch der erste Nicht-Japaner, der professionell wataiko spielte, die japanischen Trommeln.

 

Foto: Rudi Van Starrex

Die Shakuhachi, die klassische Bambusflöte Japans, ist ein sehr einfaches Instrument, das dem Spieler jedoch eine äußerst differenzierte Gestaltung des Tons erlaubt. Erstmals im 8. Jahrhundert aus China kommend in Japan eingeführt, wurde sie spätestens seit dem 15. Jahrhundert im spirituellen Kontext benutzt. Während der Edo-Zeit (1600-1868) war das Spielen der Shakuhachi die vorrangige meditative Praxis einer Linie von Zen-Mönchen, die sich komuso nannten, Priester der Leerheit. Für diese Mönche war die Shakuhachi kein Musikinstrument, sondern ein spirituelles Werkzeug. Sie wussten auch, dass der Akt des Spielens Geist und Körper auf vielfältige Weise öffnete und in der Folge eine Hilfe für ihre Kontemplation war. Die Weisheit dieser Priester wurde heutigen Shakuhachi-Spielern durch ihr Repertoire der honkyoku überliefert, der ursprünglichen Stücke, denen auch das Programm dieses Abends gewidmet ist.

 

 

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Zen Dojo Wien Mushoju

7., Kaiserstraße 67-69, im Hofgebäude

Beitrag: 15,- €

 

 

www.rileylee.net