Mushoju Zen Dojo Wien

25 Jahre Zen Dojo Wien

HONKYOKU

Shakuhachi-Konzert mit Riley Lee

Freitag, 6. Juli 2018

Ruprechtskirche

 

Kartenreservierung...

 

Beginn: 19:00 Uhr

Ort: Ruprechtskirche, 1010 Wien

Veranstalter: Mushoju Zen Dojo Wien

Eintritt: 18,- € (freie Platzwahl)

Abendkassa: St. Ruprecht, ab 18 Uhr

 

Foto: Rudi Van Starrex

Die Shakuhachi, die klassische Bambusflöte Japans, ist ein sehr einfaches Instrument, das dem Spieler jedoch eine äußerst differenzierte Gestaltung des Tons erlaubt. Erstmals im 8. Jahrhundert aus China kommend in Japan eingeführt, wurde sie spätestens seit dem 15. Jahrhundert im spirituellen Kontext benutzt. Während der Edo-Zeit (1600-1868) war das Spielen der Shakuhachi die vorrangige meditative Praxis einer Linie von Zen-Mönchen, die sich komuso nannten. Für diese Mönche war die Shakuhachi ein spirituelles Werkzeug, kein Musikinstrument. Sie wussten auch, dass der Akt des Spielens Geist und Körper auf vielfältige Weise öffnete und in der Folge eine Hilfe für ihre Kontemplation war. Die Weisheit dieser Priester wurde heutigen Shakuhachi-Spielern durch ihr Repertoire der 'Honkyoku' überliefert, der sogenannten ursprünglichen Stücke, die auch das Programm dieses Abends bestimmen werden.

 

Riley Lee begann 1971 in Japan mit dem Shakuhachi-Spiel und ist Erbe zweier der ältesten und angesehensten Linien der traditionellen Shakuhachi, die bis zu den Zen-Buddhistischen komuso der Edo-Periode in Japan zurückgehen. 1980 wurde er der erste Nicht-Japaner, der den Rang eines dai shihan erhielt (wörtlich: 'großer Lehrer', meist übersetzt mit Großmeister). Er lebte während zehn Jahren in Japan und war 1974 als Gründungsmitglied der heute unter dem Namen Kodo bekannten Gruppe auch der erste Nicht-Japaner, der professionell wataiko spielte, die japanischen Drums. Riley wurde in Texas geboren, wuchs auf Hawaii auf und lebt derzeit in Australien. Er ist ein weltweit gefragter Lehrer und pflegt häufige Kollaborationen mit Musikern aller Genres.

 

www.rileylee.net